Krimispaziergänge in Andernach und Umgebung

Seit einiger Zeit biete ich in Zusammenarbeit mit der Andernach Touristik und der Vulkanpark GmbH Spaziergänge speziell für Krimi-Interessierte an. Auf den Spuren der Franca-Mazzari-Serie besuchen wir fiktive Schauplätze, die von realen Orten inspiriert sind. Dort werden dann die entsprechenden Passagen aus den Romanen gelesen.

Der Rundgang beginnt stets an derselben Stelle (in Andernach an der Brücke im Schlossgarten, im Rauscherpark im Infozentrum Plaidt). Er dauert ca. 1 1/2 bis 2 Stunden und gestaltet sich jedes Mal ein wenig anders.

 

 Siegfried-Statue am Bollwerk

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Textauszug aus "Gartenschläfer":

»Das ist übrigens Siegfried, der Bewacher des Rheins«, sagte Oliver, der ihren Schritten gefolgt war. Er zeigte auf eine etwa vier Meter hohe Steinfigur direkt vor dem Bollwerk. Franca blickte hoch. Der Nibelungenheld, dessen Fuß auf einem Drachenkopf stand, hielt ein Schwert in der Hand. Darunter waren die Worte »Seid einig« eingraviert.
Welch frommer Wunsch.

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Die "Kriminellen Spaziergänge" in schönster Umgebung entlang des Rheins oder der Nette erfreuen sich großer Beliebtheit und finden übers Jahr verteilt statt. Wenn wir Glück haben, wandern wir bei strahlendem Sonnenschein - aber das kann man leider nicht immer so vorbestellen. 

Auskünfte für "Kriminelle Spaziergänge" durch Andernach erteilt:
Tourist-Information Andernach: Tel. 02632-9879480 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Auskünfte für "Kriminelle Spaziergänge" durch den Rauscherpark bei Plaidt erteilt:
Infozentrum Rauschermühle, Telefon: 02632-9875-0, E-Mai: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Fiktive Szene - gestellt für den Roman "Vulkanpark"

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Textauszug "Vulkanpark":

In der Nacht hatte es geregnet, die Sonne ließ die Wassertropfen auf den sattgrünen Blättern der Laubbäume blinken, die das Ufer der Nette umstanden. Die Luft roch feucht und ein wenig modrig. Das ständige Wasserrauschen bildete einen beruhigenden Geräuschpegel.

Beim letzten Sturm waren etliche Bäume entwurzelt worden und die Naturfreunde waren noch nicht dazu gekommen, alles aufzuräumen. ...

Endlich war es ihm gelungen, den schwarzen Müllsack zu sich ans Ufer zu ziehen. Vorsichtig öffnete er das Plastik, zog es ein wenig beiseite und sah hinein. Was er sah, war keine tote Ratte. Er riss die Augen auf und unterdrückte einen Schrei. Ließ alles stehen und liegen und rannte davon.

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Krimineller Spaziergang durch Andernach

Passagen aus den Romanen "Gartenschläfer", "Goldschiefer", "Kaltnacht" und "Ahrweinkönigin" werden an markanten Schauplätzen gelesen.

Die Rundgänge im Jahr 2021 finden statt am 11. September und am 2. Oktober

Treffpunkt: 11:00 Uhr im Andernacher Schlossgarten

Dauer: ca. 90 Minuten

Fiktiver Tatort: Die steinerne Brücke im Andernacher Schlossgarten

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Textauszug aus "Gartenschläfer":

Der Schlossgarten war großräumig abgeriegelt, der schmale Eingang mit einem rot-weißen Plastikband versperrt. Einem der Schutzpolizisten, der Franca aufhalten wollte, zeigte sie ihren Ausweis. Nach einem kurzen, prüfenden Blick nickte er und wies mit dem Daumen nach hinten. ...

Unter dem mittleren der drei steinernen Rundbögen stand Hinterhuber. Er trug einen braunen Wildlederjanker mit Hirschhornknöpfen und unterhielt sich mit einem ihr unbekannten, jungen Mann mit kurzen blonden Haaren.

Vor ihnen auf dem sandigen Boden lag ein Bündel, auf dem die Farben schwarz und rot dominierten. Overkill, hatte Hinterhuber gesagt.

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Die "kriminelle" Tour beginnt an der Brücke im Andernacher Schlossgarten, erstreckt sich über die weiteren Bereiche Bollwerk mit dem Siegfrieddenkmal, den Rheinuferweg mit Blick auf den gegenüberliegenden Weinort Leutesdorf und den Krahnenberg.

Das Bollwerk

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Textauszug aus "Gartenschläfer:

»Du kannst dir das Bollwerk auch mal von oben ansehen«, sagte Oliver. »Wenn du schon mal hier bist.«

Er war bereits vorausgelaufen. Sie schritt hinter ihm her auf dem kleinen Zufahrtsweg, der hinauf zu der Rotunde aus dunkler Basaltlava führte. Oben schob er einen Flügel des schmiedeeisernen Tors auf und drehte sich zu ihr um.

»Vorsicht! Nicht auf den Sensenmann treten. Das könnte ein schlechtes Omen sein.« Oliver zeigte auf den Boden. Erst beim näheren Betrachten erkannte Franca ein flaches Figurenrelief auf dem Boden. Der Tod als Knochengestell in verschiedenen Ausführungen. Auf einer der Darstellungen trug das Skelett eine Sense in der Hand.

»Es ist eine Darstellung der Apokalypse«, erklärte Oliver.

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Besucht werden reale Orte, die in den Krimis um die Koblenzer Kriminalkommissarin Franca Mazzari beschrieben sind. Interessant in diesem Zusammenhang sind auch der runde Turm und der Mariendom, der im letzten Jahr sein 800-jähriges Bestehen feierte.

Nicht alle Örtlichkeiten können jedes Mal berücksichtigt werden. Um die Rundgänge möglichst abwechslungskreich zu gestalten, ist jeder Spaziergang ein wenig anders. So wird manchmal auch ein Kurzbesuch bei der Polizeiinspektion Andernach eingebunden.

Kurzbesuch bei der Andernacher Polizeiinspektion

Büchertisch in der Galerie CR

Abschluss des gut eineinhalbstündigen kriminellen Stadtspaziergangs ist jeweils in der Kunstgalerie CR Carmen Rakemann in der Stadthausgalerie


Weitere Infos bei der Tourist-Information Andernach: Tel. 02632-9879480 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Info Krimineller Stadtspaziergang

 

"Um eine Attraktion reicher ist die Stadt mit der Wohnanlage 'Am Römerpark'. Hier haben die Archäologen eine römische Badeanlage freigelgt. Die Skulpturen verbreiten mediterranes Flair. Ein weiterer fiktiver Mord ereignet sich in der Nähe der Gingkobäume."

Der RZ-Redakteur Winfried Scholz hat an einem der Rundgänge teilgenommen und darüber berichtet: "Mordgeschichten aus der Bäckerjungenstadt" - Rhein-Zeitung vom 15. September 2020

 

 

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"Krimineller Spaziergang" entlang der Nette: Auf den Spuren von Franca Mazzari
im Roman "Vulkanpark"

Der Rauscherpark bei Plaidt gehört zur Großregion "Vulkanpark". Bei diesem Rundgang entlang der Nette werden Schauplätze des Romans "Vulkanpark" besucht. Dieser Roman - der vierte Franca-Mazzari-Band - wurde mit dem Kulturförderpreis des Landkreises Mayen-Koblenz ausgezeichnet. 

Auskunft erteilt:

Infozentrum: Rauschermühle 6, 56637 Plaidt
Telefon: 02632-9875-0, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Treffpunkt ist jeweils im Infozentrum Rauscherpark in Plaidt.
Der Rundgang dauert ca. 90 Minuten - manchmal auch etwas länger, da die Teilnehmer gern an den unglaublich schönen Ausblicken dieser Landschaft verweilen und auf sich wirken lassen. Der Rundweg beinhaltet Teile des Jakobswegs.

Der Vulkanpark in der Osteifel mit seinen Erlebniszentren ist ein Tourismusmagnet. In virtuellen Zeitreisen werden die Besucher dorthin geführt, wo die umgebende Landschaft ihren Ursprung nahm. Man bekommt eine Ahnung davon, wie sich lebendige, unbeherrschbare Kräfte entfalten, die, einmal losgetreten, nichts mehr aufhalten kann und die sich ungeachtet aller Hindernisse ihren Weg bahnen.

Niemand kann mit Sicherheit voraussagen, ob und wann es wieder zu solch gewaltigen Explosionen kommen kann. Ob die Natur nicht abermals den Menschen in seine Schranken verweist und ihm zeigt, dass der Glaube, alles beherrschen zu können, ein Irrglaube ist.


Das Flüsschen Nette - im Hintergrund die Rückseite des Infozentrums

Worum geht es im Roman "Vulkanpark"?

In ihrem vierten Fall ermittelt Kommissarin Franca Mazzari in der Osteifel. Dort, wo vor vielen tausend Jahren gewaltige Vulkanausbrüche die Landschaft prägten, befindet sich heute ein idyllisches Naherholungsgebiet. Der Rauscherpark, unweit von Koblenz gelegen, ist ein Teil des Vulkanparks. Hier, wo das Wasser um tonnenschwere Basaltbrocken fließt, hat sich das Flüsschen Nette seit Jahrtausenden sein Bett gegraben, und wenn man genau hinschaut, kann man die Spuren erkennen, die die Römer einst hinterlassen haben.

Dieser Regionalkrimi handelt von einem Menschen, in dessen Inneren es brodelt wie in einem Vulkan - was man ihm jedoch nicht ansieht. Das seine Opfer Kinder sind, ist eine ultimative Bedrohung. Weil Kinder unsere Zukunft bedeuten.

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Ganz besonders freue ich mich über den Blog-Eintrag mit schönen Fotos von Elke Bitzer, die an einem solchen Spaziergang im letzten Oktober teilgenommen hat: Nicht nur Krimineller Spaziergang

Neben der Absicht uns den Romaninhalt nahe zu bringen, erfahren wir auch ein wenig über die Besonderheiten des Ortes, an dem wir uns befinden.  Von der Römerzeit bis in die Neuzeit wurde auch hier im Rauscherpark Basaltlava abgebaut. Spuren dieser Tätigkeit können wir bis heute finden. Einige Informationstafeln weisen auf besondere Zeichen hin.

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"Krimineller Spaziergang" entlang der Nette im Oktober 2019