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Aktuelles

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Benefizlesung: Der nächste Krimi-Tag steht bevor
Stadthalle Boppard am 9. Dezember 2017, 20:00 Uhr
Mit dabei: Jörg Schmitt-Kilian, Jutta Siorpaes, Dieter Aurass und Gabriele Keiser
Karten gibt es zu 11,50 Euro
Weitere Infos siehe hier

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Freitag, 17. November 2017
LeseGut im Herbst
Frisch gepresst: NEUER WEIN und NEUE BÜCHER in der Abfüllhalle des Winninger Weinguts von Canal.
Die Buchhandlung Heimes undWolfgang von Canal haben an diesem Abend präsentiert, was der Herbst in diesem Jahr zu bieten hat.
Mit dabei waren die Autorinnen Petra Reategui und Gabriele Keiser sowie die Gastgeberin, die Autorin Anne von Canal.

     Herzlichen Dank an Désirée von Canal für die Fotos.

Winningen an der Mosel ist der Ort, in dem der erste Franca-Mazzari-Band "Apollofalter" spielt. An diesem Abend jedoch wurde der neue Roman Kaltnacht vorgestellt.

Kaltnacht. Der 6. Fall für die Koblenzer Kriminalkommissarin Franca Mazzari

Grenzen werden überschritten. Zwei Menschen müssen sterben.

 

Trailer: Markus Bäcker

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Premierelesung von "Kaltnacht" war am Freitag, den 15. September 2017 in den neuen Räumlichkeiten von AnkerBuch Andernach, Obere Wallstraße 10. 
Wie schon bei der Premierelesung zu "Goldschiefer", hat auch diesmal wieder Manfred Pohlmann die ausverkaufte Veranstaltung musikalisch begleitet.

 
"Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem tollen Buch. Es hat mich wieder einmal, wie alle Ihre Bücher, emotional berührt. ... Ihre Bücher gehen mir unter die Haut, was bei fast allen anderen Krimis selten der Fall ist."

Geschrieben hat dies ein erster Leser und ehemaliger Mitarbeiter einer forensischen Fachklinik.

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Ein Auszug aus dem Prolog:

»Es ist spät«, murmelt sie und schließt die Augen.
»Ist es nicht«, widerspricht er.
»Du weißt, dass ich Lügen hasse.« Ihre Stimme klingt träge.
»Wer lügt hier denn?« Er rückt näher zu ihr. »Ich weiß nur, dass es unglaublich aufregend ist, wenn du in meiner Nähe bist.«
Sie liegen dicht beieinander in einer Kuhle am Rand einer hügeligen Wiese, die Hände ineinander verschlungen. Es ist nichts zu hören als ihrer beider Atemzüge. Als sie die Augen öffnet, blendet sie ein Sonnenstrahl, der hinter einer Schäfchenwolke hervorblitzt. Der Wetterbericht hat ein Regendurchzugsgebiet angekündigt, davon ist jedoch nichts zu spüren. Die hügelige Wiese vor ihnen glüht rot von wildem Klatschmohn. Ein faszinierendes Bild, das sie in ihrem Kopf gespeichert hat und das die vibrierende Stimmung wiedergibt, die sie in diesem Moment empfindet.
»Wie auf dem Gemälde von Monet«, sagt sie.
Als er nicht antwortet, fährt ihr durch den Kopf, dass er das Gemälde wahrscheinlich gar nicht kennt. Für Gekleckse interessiert er sich nicht, hat er ihr einmal unmissverständlich erklärt. Was macht das schon, redet sie sich ein, dafür kennt er andere atemberaubende Dinge ...

 

Teil 2:

Die Welt draußen war in Schnee gehüllt. Bäume und Büsche schienen wie von Künstlerhand geformte skurrile Skulpturen, mit sanften Konturen ohne scharfe Ränder. Mitten auf dem weißen Rasen stand ein Schneemann, den Cem und Erol gebaut hatten. Drei Kugeln unterschiedlicher Größe aufeinandergesetzt, die Augen Schottersteine, die Nase eine Mohrrübe. Auf dem Kopf trug der Schneemann eine Polizeimütze, im angedeuteten Arm hielt er einen Besen.
Schnee bedeckte auch den kleinen Teich, den ihr Mann im letzten Sommer angelegt hatte mit den drei schwimmenden Silberkugeln darauf, die im dünnen Eis festgefroren waren. Es schneite bereits den ganzen Tag und noch immer schwebten einzelne Flocken herab, blitzten kurz auf im Licht der Gartenlaterne, um dann taumelnd zur Erde zu sinken.
Ein schönes Bild war das. Ein friedliches Bild.
...
Ewig hätte sie so stehen können, um das Fallen der Flocken zu beobachten und sich dabei vorzustellen, wie alles Dunkle und Verletzende umhüllt wurde, bis es weich und strahlend weiß war und niemandem mehr weh tat.
     

                                                  

Teil 3:

Er fliegt, höher, immer höher, fühlt den scharfen Luftzug auf seinem Gesicht. Unmittelbar danach folgt der Aufprall.
Wer hoch hinaus will, fällt tief, hört er eine Stimme, die von weither wie durch dichtes Nebelgespinst zu ihm dringt. Mühsam rappelt er sich hoch. Schwankt. Sieht sich suchend um. Wo ist das magische Licht? Es muss da sein. Irgendwo ganz da hinten. Um es zu erreichen, muss er durch diesen dunklen Schacht hindurch.
Er drängt sich an feucht glitzerndem Mauerwerk entlang, es tropft von der Decke, tok, tok, tok, er weicht Pfützen auf dem Boden aus. Die Grubenlampen an den Wänden beleuchten seinen Weg nur spärlich.
Wo ist er nur? In einem Bergwerk? In einem Stollen? In der Hölle?
Da hinten blitzt etwas. Ist das das magische Licht? Oder ein Irrlicht?


Er strauchelt, kann sich gerade noch fangen, stolpert weiter verstört und orientierungslos durch niedrige, erdig riechende Gänge. Immer nur vorwärts, dem Licht entgegen, dem Hellen, der glitzernden Höhle dort hinten. Dem Wunder.
... Sein Körper ist ein einziger Schmerz. Sterne tanzen vor seinen Augen. Er blinzelt, kneift die Augen zusammen. Die Sterne sind sehr hell und tun weh. Aber sie sind nicht das magische Licht, nach dem er strebt. Er muss weiter. Darf nicht stehen bleiben. Überall tropft Wasser. Dort ist ein kleiner See. Ein Froschkönig sitzt am Rand. Wartet auf die Prinzessin, die ihn erlöst.
... Worte rauschen an ihm vorbei. Er versucht, Zusammenhänge herzustellen. Zwischen der Welt draußen und der hier drinnen. Zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen Wahrheit und Legende.
... Märchengestalten vollführen einen wilden Tanz: Zwerge, der Froschkönig, Schneeweißchen und Rosenrot umringen den Mann mit den Goldknöpfen an der Uniform.
Na, kommt. Er krümmt den Zeigefinger, lockt sie zu sich wie die Hexe im Märchen. Weiter, immer weiter in das Innere der Höhle. Nicht stehen bleiben. Wer stehen bleibt, ist tot ...

Ein Auszug aus dem Epilog:

Draußen ist dunkle Nacht. Kein Licht in den Fenstern. Alles schläft. Es scheint, als ob sie der einzige Mensch auf der Welt sei, der um diese Zeit schon wach ist. Der Laptop, ihr ständiger Begleiter in den letzten Wochen, liegt geschlossen auf dem Tisch im Wohnzimmer.
Sie klappt den Laptop auf und fährt ihn hoch. Sucht nach einer bestimmten Datei, die sie länger nicht aufgerufen hat.
»Wer Träume wahrmacht, muss mit ihnen leben« – so hat sie diese besondere Datei benannt. Sie beginnt zu lesen.

Da bist du. Der Fremde, der in mein Leben getreten ist und der mir immer vertrauter wird. Für den ich eine Zärtlichkeit verspüre, die fast schon wehtut.
Da bist du. Mein Gegenüber, mein Reflektor ...
Wo werden wir beide enden? Wird es eine kurze Begegnung, ein kurzes Kennenlernen – oder eines, das nie aufhört? Das andauert, weil das, was wir uns geben können, so unglaublich bereichernd ist?

Sie hält einen Moment inne. Sieht flüchtige Bilder vor ihrem inneren Auge vorüberziehen. Versucht, sich genau daran zu erinnern, wie es war, als sie diese Zeilen geschrieben hat, sich in die damalige Stimmung zu versetzen.
Wer Träume wahrmacht, muss mit ihnen leben, und manchmal kommen sie als Alpträume zurück ...
Wie in Zeitlupe weicht das Dunkel. Über den Dächern draußen geht der Himmel in ein geheimnisvoll schimmerndes Blau über. Die Welt erwacht und nimmt langsam ihre natürlichen Farben an. Ein neuer Tag beginnt.
Graublau der Himmel jetzt. Vereinzelte dunkle Wolkenschlieren schwimmen in dem immer heller werdenden Blau.
Im Fenster in der gegenüberliegenden Wohnung geht das Licht an. Sie sieht einen Schatten, der sich bewegt. Sie weiß nicht, wer dort wohnt. Sie kennt diesen Menschen ganz in ihrer Nähe nicht. Aber wer kennt schon seine Nächsten?

 

 (Foto: Markus Bäcker)

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Kaltnacht ist der sechste Fall für die Koblenzer Kriminalkommissarin Franca Mazzari

 

Eine schneekalte Silvesternacht. Das neue Jahr beginnt mit viel Krach und Getöse. Das macht man, um die bösen Geister zu vertreiben, wird dem Söhnchen erklärt und seine Eltern trinken darauf, dass das kommende Jahr das schönste ihres Lebens wird. Doch am nächsten Morgen sind sie beide tot - und ihr kleiner Sohn ist verschwunden. Ein schwieriger Fall für Franca Mazzari und ihr Team, denn Cem Aslan war ein Kollege - ein Polizist mit türkischen Wurzeln. Deshalb liegt die Frage nahe, ob die Tat einen ausländerfeindlichen Hintergrund haben könnte. Und was ist mit dem Kind geschehen? Wurde es entführt? Ein Mantrailer-Trupp macht sich auf die Suche nach dem kleinen Jungen. Wird Hündin Angelina den Jungen finden?


Weitere Infos finden Sie hier: Kaltnacht - der 6. Fall für Franca Mazzari

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Neuerscheinung:

Eine Frau, die mit ihrem Mann Urlaub auf Rhodos macht, muss erkennen, dass "Die Sache mit der Wahrheit" nicht so einfach ist.
Dieser Kurzkrimi ist in der Anthologie "Sonne, Schüsse und Souvlaki" erschienen.

 

Die von Ingrid Schmitz herausgegeben Anthologie "Sonne, Schüsse und Souvlaki" ist im Verlag Griechenland Zeitung erschienen. In dieser kriminell-kulinarischen Länderreise geht es in das Land der Götter im sonnigen Mittelmeer. Die Kurzkrimis sind garniert mit landestypischen Rezepten und machen Lust auf den nächsten Griechenland-Urlaub.

Die mitwirkenden Autorinnen und Autoren:
Nessa Altura, Isabella Archan, Raoul Biltgen, Ina Coelen, Marcus Imbsweiler, Gabriele Keiser, Wolfgang Kemmer, Jens Luckwaldt, Heidi Moor-Blank, Jutta Motz, Renate Müller-Piper, Regina Schleheck, Niklaus Schmid, Ingrid Schmitz, Klaus Stickelbroeck und Günther Zäuner.  

Weitere Infos finden Sie hier: Krimiautorin Ingrid Schmitz